Gute Ausgangslage für Wärmewende in Maisach
Klima³Wie kann die Wärmeversorgung in Maisach künftig klimafreundlich, bezahlbar und zuverlässig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die kommunale Wärmeplanung. In der Gemeinderatssitzung am 11. Februar wurden nun als Zwischenbericht die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse von der Energieagentur KLIMA³ vorgestellt.
Untersucht wurde, wie aktuell im Gemeindegebiet geheizt wird und welche erneuerbaren Alternativen unter den örtlichen Bedingungen grundsätzlich in Frage kommen. Die Analyse zeigt: Eine einheitliche Lösung für alle Ortsteile wird es nicht geben. In vielen Wohngebieten, insbesondere bei Ein- und Zweifamilienhäusern, sind gute Voraussetzungen für den Einsatz von Wärmepumpen gegeben. In dichter bebauten Bereichen, etwa im Ortskern oder in Teilen von Gernlinden, können perspektivisch auch Wärmenetze eine Rolle spielen. Der weitere Ausbau von Photovoltaik auf Dächern unterstützt diese Entwicklung zusätzlich.
Bürgermeister Hans Seidl zeigte sich mit dem bisherigen Stand zufrieden: „Maisach ist bereits gut aufgestellt und hat sich frühzeitig mit der zukünftigen Wärmeversorgung beschäftigt. Die Analyse gibt uns eine solide Grundlage für die nächsten Schritte.“
Auch Energiereferent Gottfried Obermair begrüßte die Ergebnisse: „Wir wollen den Weg transparent aufzeigen und die Bürgerinnen und Bürger bei Veränderungen begleiten. Niemand soll mit offenen Fragen allein gelassen werden.“
Auf Basis der Ergebnisse wird nun das Zielszenario für das Jahr 2045 erarbeitet. Der vollständige Wärmeplan soll im Zuge der Maisacher Energiemesse am 8. und 9. Mai 2026 öffentlich vorgestellt werden.
Weitere Informationen zur Wärmeplanung und zur bisherigen Analyse finden Sie auf unserer Website:






