Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett – warum uns Krimis so fesseln

Matthias J. Langeredaktion42
Begleiten Sie Matthias J. Lange auf eine unterhaltsame Reise durch die Welt der Krimis.

Den nächsten Abend im Zeichen der Popkultur erleben Sie mit Matthias J. Lange am 11. März in unserer Gemeindebücherei. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Krimis packen uns an der Kehle und lassen nicht mehr los. Ein Mord, ein dunkles Geheimnis, eine Spur aus Blut und Lügen – und plötzlich gibt es kein Entkommen mehr. Seite um Seite, Szene um Szene treiben sie uns voran, weil wir wissen wollen, wer es war, warum jemand diese Grenze überschritten hat und was sich hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt verbirgt. Krimis öffnen Türen zu Abgründen, die wir im echten Leben meiden würden, und genau darin liegt ihre unwiderstehliche Anziehungskraft. Sie erlauben uns, Angst zu spüren, ohne in Gefahr zu sein, und verbotene Gedanken zuzulassen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Wir folgen Ermittlern durch dunkle Gassen, sitzen Tätern im Nacken, rätseln mit, zweifeln, irren und hoffen. Jeder Hinweis, jede falsche Spur steigert die Spannung, bis sich alles entlädt. Krimis sind Nervenkitzel pur – ein kontrolliertes Spiel mit dem Unheimlichen, das uns den Alltag vergessen lässt. Vielleicht gehen wir deshalb ohne Krimi nie ins Bett: weil wir das Zittern lieben, das uns sicher zurücklässt, sobald die letzte Seite umgeschlagen ist.

In der Reihe MGP – Maisacher Gespräche zur Popkultur ist dies die erste der vier Veranstaltungen in diesem Jahr. Weiter geht’s am 17. Juni 2026 – wir freuen uns und danken Matthias J. Lange herzlich für sein Engagement.

Gemeinde/Redaktion 42