Eichenprozessionsspinner – Allergiegefahr!
Im Gebiet der Gemeinde Maisach ist zwischen Rottbach und Prack der Eichenprozessionsspinner entdeckt worden; am linksseitigen Straßenrand, etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang Rottbach.
Die Sichtung wurde umgehend dem Landratsamt Fürstenfeldbruck gemeldet.
Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich von den befallenen Bäumen fernzuhalten und die Nester und Raupen keinesfalls zu berühren. Die Brennhaare der Raupen, die die Tiere auch ausschleudern können, enthalten ein Nesselgift, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen verursachen kann.
Bitte seien Sie wachsam: Sollten Sie in unserem Gemeindegebiet verdächtige Raupenansammlungen am Stamm einer Eiche entdecken, melden Sie sich bitte unter Telefon 08141/937-205, oder per E-Mail an bauhof@maisach.de.
Der Eichenprozessionsspinner konnte sich durch die Wetterlage der letzten Jahre extrem gut vermehren und tritt an vielen Stellen im Landkreis in Erscheinung. Entdeckt wurde er etwa auch entlang der B 471 zwischen Schöngeising und Grafrath am gemeinsamen Geh-/Radweg; Gefahrenschilder weisen auf den betroffenen Streckenabschnitt hin.
Abstand halten, Nester und Raupen nicht berühren ⚠️
- Eine Gefahr für Mensch und Tier sind die Brennhaare der Raupe. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslösen kann – von Juckreiz und Hautausschlägen über Atemnot bis hin zu seltenen, aber schweren allergischen Schocks.
- Die wichtigste Verhaltensregel ist, die Nester und Raupen nicht zu berühren und nicht nahe an sie heranzutreten. Bei Gefahr oder starker Erschütterung können die Raupen ihre Brennhaare aktiv „ausschleudern“.
- Vorsicht ist geboten bei der Grünpflege unter Eichen: Werden auf dem Boden liegende Nester beim Mähen erfasst, können Brennhaare in die Luft gelangen. Daher sollte der Bereich vorher abgesucht werden. Auch alte Nester stellen eine Gefahr dar.
Gemeinde/LRA FFB
Vielen Dank an den LBV und an den Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege für die Fotos!






