Großes Informationsangebot bei der Energiemesse

Energiemesse 2026

In der Maisacher Mittelschule war am 8. und 9. Mai einiges bei der Energiemesse der Gemeinden Maisach und Egenhofen zur zukunftsorientierten Wärme- und Stromversorgung geboten.

Gut besucht waren die beiden Vorträge „Wie heizt Maisach in Zukunft. Der kommunale Wärmeplan im Überblick“ von Klima³. Hier fand ein reger Austausch statt. „Das zeigt, dass wir mit dem, was wir erarbeitet und präsentiert haben, auf dem richtigen Weg sind und auch im Laufe der nächsten Monate und Jahre auf dieser Basis weiterarbeiten müssen“, freut sich Energiereferent Gottfried Obermair.

Mit Themen rund um die Bioabfallvergärungsanlage, Windkraft in Maisach und Rammertshofen, Biovergärung, Tiefengeothermie, der Fernwärme sowie über die Förderungslandschaft gab es ein großes Informationspaket. Viele Interessierte trieb die Frage um, wie sie ihre Haushalte an eine zeitgemäße Wärme- und Stromversorgung anbinden beziehungsweise zukunftsorientiert planen und umsetzen können. Adäquate Antworten auf diese Fragen bekamen die Besucher von den Ausstellern: Amperland Thermalwärme zusammen mit dem Gemeinsamen Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft, Bürgerenergie Maisacher Land, HX Power Charge, JE Reisemobile, Schräfl Sanitär Heizungsbau, Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Stadtwerke Olching, Stadtwerke München, Solarwerke Deutschland, die Sonnenvermittler24 und Quair Deutschland. Diese Firmen haben das Wissen, wie Energie-Projekte zukunftsorientiert vorangebracht und umgesetzt werden müssen.

Ein älteres Ehepaar aus Maisach freute sich sehr, auf der Messe einen autarken Caravan zu sehen. Etwas ruhiger waren die Nachmittage, was dazu führte, dass sich die Aussteller viel Zeit für die Interessierten nehmen konnten. „Eines haben wir alle gemeinsam mit der Energiemesse erreicht, auch bereits über die Bewerbung der Messe über Flyer und Social Media, dass wir die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Maisach und Egenhofen transparent mit Informationen zu den geplanten Ausbauarbeiten und Entwicklungen in unseren Gemeindegebieten versorgen“, resümiert Maisachs Bürgermeister Hans Seidl. Dem schließt sich Egenhofens Bürgermeister Robert Köll an und erklärt: „In Zukunft könnte noch mehr passieren, aber die gesetzlichen Vorgaben lassen dies nur eingeschränkt zu.“

Leuchtende Kinderaugen gab es zudem am Samstag. Einige Kinder freuten sich sehr, ein kleines solarbetriebenes Windrad zu basteln.

Die Gemeinden Maisach und Egenhofen bedanken sich herzlich bei allen Ausstellern und Vortragenden. Ein großes Danke geht zudem an den Gernlindner Frauentreff für die gute Bewirtung. Auch im nächsten Jahr wird es eine Energiemesse geben, allerdings wohl im Februar oder März und zusammen mit allen Regionalwerkkommunen, sofern das Regionalwerk Amper Glonn gegründet wird. Die Energiewende und die Projekte der Gemeinden machen das notwendig. „Die Menschen müssen wissen, was passiert“, sagt Hans Seidl.