Reinhold Bockletwww.reinhold-bocklet.de

Zum Tod von Reinhold Bocklet

Großer Dank für seine Verbundenheit

Die Gemeinde Maisach trauert um Reinhold Bocklet. Der ehemalige Landtagsvizepräsident verstarb am 23. August im Alter von 82 Jahren. 

In der Gemeinde Maisach hat sich Reinhold Bocklet durch seinen herausragenden Einsatz gegen die Ansiedlung eines zivilen Flughafens für Kleinflugzeuge auf dem ehemaligen Militärflugplatz Fürstenfeldbruck verewigt. Den dafür geschaffenen Erinnerungsort am ehemaligen Tor 6 konnte Bocklet im Sommer 2024 mit weiteren Zeitzeugen und Mitstreitern eröffnen.

Die Gemeinde Maisach wird Reinhold Bocklet stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten seiner Familie.

Leidenschaftliches Engagement

Reinhold Bocklet trat stets engagiert für die Belange der Menschen und Kommunen in seinem Wahlkreis ein. Sein über Jahre gewachsenes nationales und internationales Netzwerk ließ ihn zu einem hocheffizienten Wegbereiter für positive Entwicklungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger werden. So sorgte gerade Bocklets Engagement in der Gemeinde Maisach für ein hohes Maß an Lebensqualität und wirtschaftliche Perspektiven, betont Bürgermeister Hans Seidl: „Wir verneigen uns in Dankbarkeit vor Reinhold Bocklets Lebensleistung.“

Politische Großtat zum Wohle der Menschen

Als Landtagsabgeordneter setzte Reinhold Bocklet die Streichung des ehemaligen Militärflughafens Fursty als möglichen Standort für die Zivilflieger im Landesentwicklungsprogramm (LEP) politisch durch und bewahrte somit den Landkreis vor der Ansiedlung der allgemeinen Luftfahrt.

Im Kampf gegen die Ansiedlung der Zivilflieger, den Altbürgermeister Gerhard Landgraf mit seinem Gemeinderat und Unterstützung durch die Bürgerinitiative gegen Fluglärm führte, brachte nach zahlreichen erfolgreichen juristischen Verfahren der Einsatz von Reinhold Bocklet den politischen Durchbruch: Bocklet brachte 2007 den Antrag zur Unterstützung des Maisacher Nachfolgekonzepts und zur Änderung des Landesentwicklungsprogramms im Landtag ein. 2010 trat schließlich die entsprechende Fortschreibung des LEP in Kraft, die Zulassung eines neuen Verkehrslandeplatzes in der Region war somit ausgeschlossen.

Von diesem Erfolg profitieren unsere Bürgerinnen und Bürger: Maisach ist eine attraktive und lebenswerte Gemeinde mit großem Entwicklungspotenzial – für diese und künftige Generationen.