Bau-Endspurt in der Ganghoferstraße
GemeindeKontinuierlich sind die Arbeiten an der Baumaßnahme in der Ganghoferstraße und der neuen Marie-Curie-Straße in Gernlinden sowie dem neuen Industriekomplex auf einer Fläche von 52.000 Quadratmetern vorangeschritten. Bereits seit September 2025 werden sie unter großem Einsatz durchgeführt.
Neben der Erneuerung der Fahrbahn wurden im Zuge der Maßnahme auch verschiedene Versorgungsleitungen und weitere Sparten erneuert beziehungsweise angepasst. Die Vielzahl der beteiligten Versorgungsträger und die notwendige Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte machten eine abschnittsweise Ausführung unverzichtbar.
Der Gemeindeverwaltung ist bewusst, dass die Bauarbeiten für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen verbunden sind. Dafür bitten wir Sie herzlich um Verständnis – vielen Dank! Gleichzeitig möchten wir auf die Leistungen der auf der Baustelle tätigen Mitarbeiter hinweisen: So leisteten die Beschäftigten etwa gerade in den heißen Sommermonaten eine körperlich äußerst anspruchsvolle Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Seit Ende September 2026 wurde an den fünf Werktagen rund um die Uhr gearbeitet, um den Zeitplan der Bauarbeiten einzuhalten. Durchgearbeitet wurde am Wochenende, 23. bis 25. Oktober 2026 (abschließende Asphaltierungsarbeiten).
Arbeitsabläufe und Wartezeiten im Straßenbau
Immer wieder erreichte uns die Frage, weshalb an einzelnen Tagen scheinbar keine Arbeiten auf der Baustelle stattfanden. Tatsächlich bedeutete dies jedoch nicht, dass die Baumaßnahme stillstand. Im Straßenbau sind zahlreiche Arbeitsschritte voneinander abhängig. Häufig müssen zunächst Materialien geliefert, Spezialmaschinen verfügbar sein oder notwendige Prüfungen (etwa Lastplattenversuche zur Überprüfung der Tragfähigkeit) ausgewertet werden, bevor die nächsten Arbeiten beginnen können. Außerdem wurden in einem Bauabschnitt Torflinsen gefunden: lokal begrenzte Einschlüsse von verformbarem Torf im Untergrund, die bei Belastung zu Rissen oder Absenkung der Fahrbahn führen können. Diese mussten aufwendig mit tragfähigem Material ausgetauscht werden, um die Belastbarkeit des Fahrbahnbelags zu gewährleisten. Während solcher Wartezeiten sind die ausführenden Firmen in anderen Bauabschnitten, zum Beispiel dem neuen LKW-Parkplatz, im Einsatz, um die vorhandenen Kapazitäten effizient zu nutzen.
Die Gemeindeverwaltung steht in engem Austausch mit den beteiligten Ingenieurbüros, Fachplanern und Baufirmen, um einen möglichst reibungslosen Bauablauf sicherzustellen und die Beeinträchtigungen für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten – obwohl dies keine gemeindliche Baustelle ist und die Kosten durch den Erschließungsträger geleistet werden!
Dank der Gemeinde
Die Gemeinde bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern, Gewerbetreibenden sowie Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Rücksichtnahme während der Bauzeit. Nur gemeinsam können wir dazu beitragen, dass die Maßnahme erfolgreich abgeschlossen und eine moderne, leistungsfähige sowie zukunftssichere Infrastruktur geschaffen werden kann.




