Das Wappen der Gemeinde Maisach

Wappenbeschreibung

In Rot drei gebogene silberne Balken, überdeckt mit einem senkrecht gestellten goldenen Schwert.

 

Wappengeschichte

Die drei gebogenen Balken sind vom Wappen der Edelfreien von Weilheim hergeleitet, die einen Regenbogen (blau-rot-grüner Bogen im weißen Feld) im Wappen führten und wohl um 1200 Rechtsnachfolger der Edelfreien von Maisach wurden, bis Maisach an das 1332 gegründete Kloster Ettal kam. Das Schwert, ein Gerichtssymbol, erinnert an den alten Schrannenbezirk des Klosters Ettal, einer Sonderform der altbayerischen Gerichtsorganisation, mit dem Hauptort Maisach. Die Ettaler Gerichtsherrschaft in Maisach lässt sich erstmals 1343 nachweisen. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Maisach als Hofmark bezeichnet. In der Tingierung dominieren die Farben des Zisterzienserbalkens, Rot und Silber; damit wird auf die Zugehörigkeit der Hofmark zum Kloster Fürstenfeld von 1746 bis zur Säkularisation 1803 Bezug genommen.

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